TROYKE, KARSTEN

 

Kitschige Chansons Geschmacklose Lieder Seltsame Texte

 

Nichtarische Arien Lieder ohne Botschaft ...gibt es nicht, 
aber eins und eins, das macht zwei - drumm küss und denk nicht dabei, 
denn denken schadet der Illusion...

 

Karsten Troyke & Suzanna
Klavier: Götz Lindenberg     Geige: Gennadi Dessiatnik

 

Es erklingen in sehr eigenwilligem Durcheinander Lieder und Texte von Wiener, Knef, Kreisler, Lauch, Wegner, Brecht/Weill, Kaiser/Weill, Hollaender, der Neuen Post, Lindenberg (aber Götz), Troyke usw. Alles schon da gewesen? Ja. Aber nicht so. Nicht so liebevoll dargeboten, als handele es sich um deutsche Folklore.


Als Karsten Troyke 1982 anfing, öffentlich zu singen, sang er die Lieder, die er zuhause lieben gelernt hatte - Lieder aus aller Welt, ironische Chanson-Schlager und außerdem auch eigene Lieder. Bekannt geworden ist er vor allem mit seinen Interpretationen Jiddischer Lieder.
Mancher ruft ihm zu: Deine Stimme ist Gold wert (Kölner Anzeiger `94) - andere schreiben : Der gute Mann kann leider überhaupt nicht singen (Musikblatt `96). Die Wahrheit aber ist so, wie er selbst sagt: Natürlich kann ich singen, ich komme nur mit den Tönen nicht so hoch wie Mireille Mathieu und habe auch viel mehr Text zu bewältigen...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Suzanna, vielgepriesene Muse der russischen Romanzen in Berlin, Rudolstadt und Paris: voller Geheimnis um ihre weltreisende Person? Oder einfach nur fröhlicher Zechkumpan? Sie ist unsere Diva!

 

 

 

 

 


Götz Lindenberg, eigentlich Liedermacher, geht live mit Troykes Interpretationen so einfühlsam mit, als wären es seine eigenen Lieder. Im Laufe der langjährigen gemeinsamen Arbeit - seit 1988 gemeinsame Auftritte - wurde er zum kongenialen Begleiter, der mitatmet, nicht einfach nur Klavier spielt (Tagesspiegel 1993).