DI GRINE KUZINE
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Kuzine-Homepage

Ohne Kummer
Roter Salon: DI GRINE KUZINE im "Klezmer's Paradise"

Dirk Krampitz, Berliner Morgenpost, 16.09.99

Sie selbst nennen sich ganz selbstbewußt "Berlin's sexieste Klezmerband". Man muss sie nicht einmal sehen sondern nur hören, um ihnen Recht zu geben. Denn DI GRINE KUZINE hat nichts mit dem Klischee des vom Weltschmerz, der Schwermut und Trauer zerfressenen Klezmer-Musikers gemein. Die fünf "Um-die-Dreißig" setzen auf den fast vergessenen Partyfaktor der Musik. "Klezmer war Hochzeitsmusik, wir versuchen, dem wieder gerecht zu werden", erklärt Schlagzeuger Snorre Schwarz. Manchmal schaffen sie es, das Publikum in Tanz-Trance zu schicken. Neben dem Klezmerrepertoire haben die fünf Kuzinen auch Lieder aus Bulgarien, Mazedonien und Serbien, der Türkei und sogar der Karibik umarrangiert.
1993 gründete sich DI GRINE KUZINE - benannt nach einem jiddischen Musical. Damals noch als Trio erhöhte sich die Zahl bald auf sieben, seit 1998 sind sie in fester Form zu fünft. Sie mischen die unterschiedlichsten Musik-Stile. Von Latin über Jazz bis Ska. Letzterer Einfluß kommt vor allem von Trompeter Karel Komnatoff, der bei der Ost-Schlager-Ska-Band Blascore bläst. Heute stellen sie ihre äußerst gelungene, atmosphärisch dichte CD "KLEZMER'S PARADISE" vor.

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