METHUSALEM oder Gibt es ein Leben vor dem Tod? |
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Scholem Alejchems Erzählung von Methusalem, dem uralten Pferd, nehmen die beiden Darsteller zum Vorwand für ein sarkastisches Wechselspiel der Rollen und Perspektiven um eine der zentralen Lebensfragen: Das Ende unserer Tage. Diese gewisseste aller Ungewissheiten wird schwarzhumorig auf des Todes eigene Schippe genommen und mit dem Trost der Heiterkeit durchspielt. Dies geschieht in einem Stil, wie er im Hackeschen HofTheater, als Berlins Adresse für jiddische Kultur am historischen Ort in den letzten Jahren, entwickelt wurde. Armes Theater als ästhetisches Prinzip. In Anlehnung an das Jiddische Volkstheater bevorzugen die beiden Akteure eine improvisierende Spielweise voll von heiterer Melancholie und jener Sorte Humor, die Einen trotzdem lachen lässt.
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| © Foto: Albrecht Grüßm |
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