![]() |
nach Jacob Gordin |
Ein Scheunenviertel-Spektakel mit Spielszenen & hinterhältigen Couplets in deutsch, sowie jiddischen Liedern & KLEZMER |
![]() |
Das Stück kam um 1913 mit ostjüdischen Wanderschauspielern nach Berlin und überlebte – im Zensurarchiv der preußischen Polizei ! Gott und Teufel wetten: Wird Herrschele Dubrowner, letzter frommer Jude, mit Geld zu verführen sein? Reichgeworden hält Herrschele manche Gebote nicht nur ein, sondern übertreibt geradezu – nicht nur zu seinem und der Seinen Wohl. Was ist „jüdisch richtig“ – was ist „richtig jüdisch“ fragt das komödiantisch-musikalische und alles andere als orthodoxe Spektakel und meint im Grunde: Was ist menschlich richtig? Und reagiert damit auch auf übertriebene „Authentizitäts“-Forderungen wie andererseits den Vorwurf, ein „jiddisches Disneyland“ im Hackeschen Hof-Theater zu betreiben. |
mit: |
Claudia Koch, Hardy Reich und Andreas Rohde Künstlerische Gesamtleitung und neue Verse: |
| © Foto: Albrecht Grüßm |
|